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Poesie des Wandels

Wege zu einer

ökoligenten, regionalen Infrastruktur

Der Begriff „Solidarisches Dorf“ lehnt sich an die Idee der Solidarischen Landwirtschaft und überträgt das Konzept von Für- und Miteinander auf Dörfer, Gemeinden und Kommunen. Die Bürger übernehmen Verantwortung für die Gestaltung und Belebung ihrer regionalen Infrastruktur und Versorgung. In der Folge werden Betriebe und Manufakturen eines Ortes von den Bürgern genossenschaftlich getragen, um deren Erhalt oder Neugründungen zu ermöglichen.

Der Begriff „Dorf“ steht hierbei gleichermaßen für Gemeinden, Kleinstädte oder Stadtviertel. Gemeint ist stets die kleinste politische Zelle. Ausgangspunkt für Überlegungen, Solidarische Dörfer ins Leben zu rufen, ist die zunehmende Landflucht und fortschreitende Verwaisung von Dörfern und ganzer Regionen. Die Abwanderung in die Städte haben zum Bankrott vieler Betriebe beigetragen. Handwerksstätten, Einzelhändler, Gaststätten und Hotels mussten schließen. Arztpraxen, Banken, Postagenturen sind verschwunden.

Andererseits kann sich in vielen Städten eine wachsende Zahl Bürger kaum noch die Mieten für angemessenen Wohn- und Arbeitsraum leisten. Weder für…

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